FAQ
Häufig gestellte Fragen
Einführung in Filaflex
Filaflex ist ein flexibles TPU-Filament (thermoplastisches Polyurethan), das speziell für den 3D-Druck entwickelt wurde. Filaflex wurde von Recreus entwickelt und zeichnet sich durch hohe Elastizität, Festigkeit und Vielseitigkeit aus – das ideale Material, um mit FDM-3D-Druckern (Fused Deposition Modeling) flexible und elastische Teile herzustellen.
Wir bieten verschiedene Shore-Härtegrade an, die sich unterschiedlichen Anforderungen anpassen:
- Filaflex 60A ‘Pro’: Unsere weichste und elastischste Version, ideal für Anwendungen mit maximaler Flexibilitätsanforderung.
- Filaflex 70A ‘Ultra-Soft’: Hervorragende Balance zwischen Elastizität und Druckfreundlichkeit.
- Filaflex 82A ‘Original’: Unser vielseitigstes und populärstes Filament, geeignet für die meisten Anwendungen.
- Filaflex 95A ‘Medium-Flex’: Die steifste Version, kompatibel mit allen 3D-Druckern, einschließlich Bowden-Systemen.
Zur Einordnung müssen wir beide Begriffe klar trennen:
- Flexibilität ist die Fähigkeit eines Materials, sich zu biegen, ohne zu brechen, wobei sich seine Form nach einer Zugbelastung verändert.
- Elastizität ist die Eigenschaft eines Materials, reversible Verformungen zu erfahren.
Das heißt: Sobald die Kraft nachlässt, nimmt das Material seine ursprüngliche Form wieder an, ohne bleibende Deformation. Aufgrund seiner mechanischen Eigenschaften ist Filaflex ein elastisches Filament: Nach dem Dehnen kehrt es in seine ursprüngliche Form zurück, ohne seinen Durchmesser oder seine Geometrie zu verändern. Technisch ist es daher eher elastisch als „nur“ flexibel.
Nein. Der große Vorteil von Filaflex ist, dass es als elastisches Material – solange die elastische Grenze nicht überschritten wird – nach dem Dehnen wieder seine ursprüngliche Form annimmt, ohne seinen Durchmesser zu verändern.
Filaflex bietet zahlreiche Vorteile gegenüber anderen TPU-Filamenten:
- Überlegene Elastizität: Nimmt nach dem Dehnen seine ursprüngliche Form ohne bleibende Verformung wieder an.
- Breites Härtespektrum: Von 60A bis 95A – wähle genau die Elastizität, die du brauchst.
- Exzellente Schichthaftung: Für festere und langlebigere Teile.
- Hohe chemische Beständigkeit: Beständig gegen Lösungsmittel, Kraftstoffe und viele Chemikalien.
- Keine beheizte Bauplatte erforderlich: Vereinfacht den Druckprozess und spart Energie.
- Große Farbauswahl: Inklusive transluzenter und fluoreszierender Optionen.
- Hergestellt in Spanien: Mit strengen Qualitätskontrollen und in Übereinstimmung mit EU-Normen.
- Spezialisierter technischer Support: Gestützt auf jahrelange Erfahrung und Forschung in flexiblen Materialien.
Filaflex ist äußerst vielseitig und kann in zahlreichen Anwendungen eingesetzt werden:
- Schuhbereich: Sohlen, orthopädische Einlagen, komplette Sneaker wie unser Modell Sneakers.
- Medizin & Orthopädie: Schienen, Prothesen, maßgeschneiderte technische Hilfsmittel.
- Industrie: Dichtungen, Dämpfer, Schutzbauteile.
- Automotive: Flexible Bauteile, Funktionsprototypen.
- Mode & Accessoires: Armbänder, Uhrenarmbänder, Accessoires.
- Spiel & Freizeit: Gelenkfiguren, flexible Spielzeuge.
- Hüllen & Schutz: Für Elektronik und andere Objekte.
- Kunst & Design: Skulpturen, dekorative Objekte mit elastischen Eigenschaften.
Die Vielseitigkeit von Filaflex ermöglicht die Herstellung nahezu jedes Objekts, das elastische oder flexible Eigenschaften erfordert.
Technische und mechanische Eigenschaften
Sie ist eine Skala, die die elastische Härte von Materialien anhand ihrer elastischen Reaktion misst, wenn ein Gegenstand auf sie fällt. Zur Messung der „Shore-Härte“ werden mehrere Skalen verwendet: Shore A, B, C, D, 0 und 00. Die Shore-A-Skala ist für Elastomere am geeignetsten. So messen wir die Shore-Härte unserer Filaflex-Filamentreihe.
Auf diese Weise kannst du bestimmen, welche Härte jede Filamentreihe hat (60A, 70A, 82A und 95A) und so die passende Anwendung auswählen. Je höher die Zahl (95A), desto geringer die Elastizität; je niedriger die Zahl (60A), desto höher die Elastizität. Mehr Infos in diesem Beitrag: „What is Shore Hardness?“.
Der Unterschied liegt in der elastischen Härte („Shore-Härte“) gemäß der Shore-A-Skala. Filaflex 95A ist am wenigsten elastisch, Filaflex 60A am elastischsten und weichsten. Mehr dazu im Beitrag „What is Shore Hardness?“.
Ja, Filaflex ist beständig gegen Lösungsmittel, Aceton und Kraftstoff. Diese Eigenschaft macht es ideal für Anwendungen, in denen das Material solchen Chemikalien ausgesetzt ist, z. B. im Automotive-Bereich, bei Industrieprototypen oder Komponenten, die mit Lösungsmitteln gereinigt werden müssen.
Diese chemische Beständigkeit ist ein zentraler Vorteil von TPU-Materialien wie Filaflex gegenüber anderen flexiblen 3D-Druckmaterialien.
Unsere Materialien enthalten keinen UV-Stabilisator. Wenn du daran interessiert bist, kontaktiere uns bitte.
Für Anwendungen im Außenbereich oder unter direkter Sonneneinstrahlung empfehlen wir, nach dem Druck eine UV-Schutzbeschichtung aufzutragen oder unser Technikteam für maßgeschneiderte Lösungen zu kontaktieren.
Filaflex hält bis zu 70 °C und Temperaturen von −40 °C stand. Damit eignet es sich für ein breites Anwendungsspektrum – von Teilen mit moderater Wärmebelastung bis zu Komponenten, die bei extremen Kältebedingungen funktionieren müssen.
Diese Grenzwerte sollten bei der Konstruktion speziell für industrielle oder Outdoor-Umgebungen berücksichtigt werden.
Nein, Filaflex ist nicht biologisch abbaubar, aber recycelbar. Das heißt: Wurde ein Teil vollständig mit Filaflex hergestellt, lässt sich das Material wieder einschmelzen und zu einem neuen, recycelten Filaflex-Filament verarbeiten. Wenn du ein recyceltes, flexibles Filament suchst, empfehlen wir unser Reciflex – ein zu 100 % recyceltes TPU-Filament.
Reciflex steht für unser Engagement in Sachen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft und bietet die hervorragenden mechanischen Eigenschaften der Filaflex-Reihe – bei geringerem Umwelteinfluss.
Ein in der Farbe Transparent gedrucktes Filaflex-Bauteil wird nicht zu 100 % transparent, sondern transluzent. Das liegt an der Natur des FDM-Drucks, bei dem mehrere Schichten und Bahnen die Transparenz beeinflussen.
Für maximale Transparenz empfehlen wir dünne Schichten (0,1–0,15 mm), reduzierte Geschwindigkeit und einen hohen Infill-Prozentsatz (90–100 %). Auch Nachbearbeitung – z. B. sanftes Polieren oder transparente Beschichtungen – kann helfen.
Grundsätzlich lässt sich jede Filaflex-Variante für Einlagen verwenden – es hängt von der gewünschten Härte und Funktion ab.
Ein großer Vorteil: Du kannst mit nur einem Filament unterschiedliche Funktionszonen (härter/weicher) über den Infill-Prozentsatz im Slicer erzeugen – selbst bei einer einzigen Shore-Härte. So optimierst du Design und Komfort sehr flexibel.
Typische Wahl unserer Kund:innen für orthopädische bzw. Sport-Einlagen:
- Filaflex 82A für Allround-Einlagen mit guter Flexibilität und Festigkeit
- Filaflex 70A für stärkere Dämpfung und Komfort
- Filaflex 60A für Bereiche mit maximaler Stoßabsorption
- Filaflex 95 Foamy – leichtes, semirigides TPU mit Mikro-Schaumtechnologie, hervorragendem Energierücklauf, Weichheit und Wärmedämmung; ideal für komplette Einlagen, Zwischensohlen oder Komfortschichten, bei denen Leichtigkeit und „Bounce“ entscheidend sind
Wie immer empfehlen wir eigene Tests, um die beste Option für dein Design und deine Anwendung zu bestimmen.
Nachfolgend die offiziellen Abmessungen unserer Filaflex-Spulen:
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Spulen 500 g – 750 g:
- Außendurchmesser (OD): 203 mm
- Kern-/Spulenkörper-Ø (BA): 104 mm
- Innendurchmesser (ID): 52,5 mm
- Außenbreite (EW): 52,5 mm
- Innenbreite (IW): 43 mm
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Spulen 2,5 – 3 kg:
- Außendurchmesser (OD): 300 mm
- Kern-/Spulenkörper-Ø (BA): 180 mm
- Innendurchmesser (ID): 52 mm
- Außenbreite (EW): 103 mm
- Innenbreite (IW): 90,4 mm
Kartonmaße (für 3-kg-Spule):
320 mm × 125 mm × 330 mm (Länge × Breite × Höhe).
Die ungefähre Filamentlänge (in Metern) hängt von der Shore-Härte, dem Spulengewicht und dem Filamentdurchmesser (1,75 mm oder 2,85 mm) ab:
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Filaflex 95A
- 1,75 mm – 500 g: 207,88 m
- 2,85 mm – 500 g: 78,38 m
- 1,75 mm – 3 kg: 1247,26 m
- 2,85 mm – 3 kg: 470,26 m
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Filaflex 82A
- 1,75 mm – 500 g: 185,6 m
- 2,85 mm – 500 g: 69,98 m
- 1,75 mm – 3 kg: 1113,62 m
- 2,85 mm – 3 kg: 419,88 m
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Filaflex 70A
- 1,75 mm – 500 g: 192,48 m
- 2,85 mm – 500 g: 72,57 m
- 1,75 mm – 3 kg: 1154,87 m
- 2,85 mm – 3 kg: 435,43 m
-
Filaflex 60A
- 1,75 mm – 500 g: 194,28 m
- 2,85 mm – 500 g: 73,25 m
- 1,75 mm – 3 kg: 1165,66 m
- 2,85 mm – 3 kg: 439,5 m
Hinweis: Die angegebenen Längen sind Richtwerte und können produktionsbedingt leicht variieren.
Sicherheit und Vorschriften
Wir stellen auf Anfrage eine Konformitätserklärung zur Verfügung, die ausweist, welche Shore-Härtegrade und Farben von Filaflex Rohstoffe verwenden, die den europäischen Normen und den FDA-Vorschriften entsprechen. Zudem entsprechen unsere Produktions-, Lager-, Vorbereitungs- und Lieferprozesse den Regeln der Good Manufacturing Practices. Die Zertifizierung des Endprodukts liegt jedoch in der Verantwortung derjenigen Stelle, die es – abhängig von Verarbeitungsprozess und spezifischem Verwendungszweck – in Verkehr bringt.
Wichtig: Obwohl die Grundmaterialien normkonform sind, kann der 3D-Druckprozess Variablen wie Porosität oder Verunreinigungen einbringen, die die Eignung für Lebensmittelkontakt beeinflussen. Daher empfehlen wir spezifische Tests für die jeweilige Anwendung.
Ja. Filaflex ist für den Hautkontakt geeignet, ungiftig und geruchsneutral. Es wird vielfach für Textil-Bauteile und Accessoires sowie für Einlagen und Prothesen eingesetzt, die mit der Haut in Berührung kommen. Ein intracutaner Einsatz (im Inneren der Haut) ist jedoch nicht zulässig, ebenso nicht die Verwendung auf Wunden oder Ulzera ohne entsprechende toxikologische Tests für die jeweilige Anwendung.
Für die Filaflex- und Filaflex-Foamy-Reihe liegen mehrere Hautsicherheitsprüfungen nach ISO 10993 vor:
- Akute Hautreizung
- Hautsensibilisierung
- Zytotoxizität
Diese Zertifizierungen machen Filaflex und Filaflex Foamy besonders geeignet für medizinische und orthopädische Anwendungen mit längerem Hautkontakt, z. B. individuelle Einlagen, Schienen oder Prothesen.
Nein, es ist ungiftig und geruchsneutral. Filaflex wurde umfangreichen Sicherheitsprüfungen unterzogen, die seine Eignung für zahlreiche Anwendungen – einschließlich solcher mit Hautkontakt – bestätigen.
Unsere Filamente werden aus hochwertigen Rohstoffen gefertigt und in Einrichtungen verarbeitet, die strenge Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen. Das gewährleistet ein sicheres Endprodukt für die empfohlenen Einsatzbereiche.
Je nach Typ und Anwendung erfüllt Filaflex verschiedene Normen und Zertifizierungen:
- Lebensmittelkontakt: Rohstoffe gemäß EU- und FDA-Vorgaben (Konformitätserklärung verfügbar).
- Hautkontakt: Tests nach ISO 10993 für Filaflex 95A, 82A, 70A und 60A (Hautreizung, Sensibilisierung, Zytotoxizität).
- Produktion: Prozesse gemäß Good Manufacturing Practices.
- REACH: Konformität mit der EU-Chemikalienverordnung.
- RoHS: Konformität mit der Richtlinie zur Beschränkung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten.
Für spezifische Anwendungen mit zusätzlichen Anforderungen bitte unser Technikteam für detaillierte und aktuelle Informationen kontaktieren.
Filaflex kann für bestimmte externe medizinische Anwendungen verwendet werden, z. B. Schienen, orthopädische Einlagen, externe Prothesen und maßgeschneiderte Hilfsmittel, die keinen Kontakt mit offenen Wunden haben und nicht in den Körper eingebracht werden.
Für spezielle medizinische Anwendungen empfehlen wir:
- Vor der Konstruktion/Fertigung eines Medizinprodukts medizinisches Fachpersonal konsultieren.
- Lokale Vorschriften zu 3D-gedruckten Medizinprodukten prüfen.
- Unser Technikteam zu verfügbaren Tests und Zertifizierungen für die konkrete Anwendung kontaktieren.
- Beachten, dass die Endverantwortung beim Hersteller des Geräts liegt.
Filaflex ist nicht für Implantate oder invasive Medizinprodukte ausgelegt oder zertifiziert.
Kompatibilität mit 3D-Druckern
Der Extruder ist eines der wichtigsten Bauteile eines FDM-Druckers. Er fördert das Filament zum Hotend, wo es geschmolzen wird. Es gibt zwei Extrusionssysteme: direkt und indirekt (Bowden). Mehr dazu im Beitrag „Direct Extrusion vs. Bowden Type“.
Bei der Bowden-Extrusion wird der Fördermotor aus den bewegten Teilen herausgenommen und in den Druckerrahmen verlagert. Dadurch sinken Masse und Trägheit der bewegten Achsen. Das Filament wird über ein Bowden-Rohr vom Extruder zum Hotend geführt. Mehr dazu im Beitrag „Direct Extrusion vs. Bowden Type“.
Bei der Direkt-Extrusion sitzt der Fördermotor direkt am Hotend im bewegten Teil des Druckers. Dieses System ist ideal für flexible Filamente, da der Vorschub nahe am Hotend erfolgt und die Kalibrierung leichter ist. So lassen sich Retraktionen besser steuern, Oberflächen sauberer drucken und Verstopfungen vermeiden – und vor allem lässt sich Filaflex sehr gut drucken. Mehr dazu im Beitrag „Direct Extrusion vs. Bowden Type“.
Das hängt von der Shore-Härte des gewünschten Filaflex-Filaments ab.
- Filaflex 95A ‘Medium-Flex’: kompatibel mit allen Druckern, sowohl Direkt- als auch Bowden-System. Als semirigides Filament lässt es sich besser fördern und vermeidet Verheddern/Blockaden im Bowden-Rohr.
- Filaflex 82A ‘Original’: als elastischeres Filament etwas anspruchsvoller. Gute Ergebnisse meist erst nach Umrüstung des Standardrohres auf PTFE (Teflon) – für geringere Reibung. Außerdem das Rohr möglichst gerade führen (Biegungen/Torsion vermeiden).
- Filaflex 70A ‘Ultra-Soft’: nicht für Bowden-Drucker geeignet. Das Filament kann im Rohr klemmen – es wäre wie „ein Seil schieben“. Direktextrusion wird empfohlen (oder Bowden-Rohr durch PTFE ersetzen, siehe oben).
- Filaflex 60A ‘Pro’: ebenfalls nicht für Bowden-Drucker geeignet. Empfehlung: Direktextrusion.
Ja, aber dazu solltest du das Rohr der Ultimaker (FPA-Material, höherer Reibkoeffizient) durch PTFE (Teflon) ersetzen. So gleitet das Filament deutlich besser und auch weichere Shore-Grade werden druckbar. Achte zusätzlich auf eine möglichst gerade Führung ohne Biegungen/Torsionen.
Nein. Filaflex 60A ist sehr weich und selbst mit PTFE-Umbau auf einer Ultimaker äußerst schwierig zu drucken. Wir raten davon ab.
Die Prusa i3 MK3S+ nutzt einen „All-Metal“-Extruder. Bei einigen Hotends dieser Bauart (wie hier) mit nicht optimal polierter Innenfläche und schwacher Kühlung im Barrel-Bereich treten bei sehr flexiblen Materialien häufig Förder-/Flussprobleme auf – verursacht durch thermische Ausdehnung des Filaments und hohe Adhäsion an der heißen Barrel-Innenfläche. Daher kommt es bei niedrigen Shore-Härtegraden zu Reibungs- und Vorschubproblemen: Filaflex 95A und 82A sind druckbar, bei Filaflex 70A und 60A ist mit Schwierigkeiten zu rechnen.
Basierend auf Rückmeldungen unserer Kund:innen empfehlen wir u. a.:
- Direkt-Extruder: Creality (CR-10, Ender 3, Ender 5), Artillery Sidewinder X1/X2, Prusa i3 MK3S (mit Geschwindigkeits-Limits)
- Bowden-Extruder (mit PTFE-Rohr): Ultimaker (mit Rohr-Mod), Anycubic (teilweise)
- Spezielle Drucker für Flexible: Recreus F1 (speziell für Filaflex entwickelt)
Weitere Infos zur Drucker-Kompatibilität findest du auf unserer Webseite.
Die Düse ist das Bauteil, durch das das geschmolzene Filament austritt und auf das Druckbett aufgetragen wird. Es gibt verschiedene Größen (0,2; 0,4; 0,6 … mm) und Materialien (Messing, Kupfer, Stahl …). Die passende Wahl hängt vom Material ab.
Für Filaflex empfehlen wir Düsen ab 0,4 mm, da kleinere Durchmesser die Extrusion flexibler Materialien erschweren können.
Wenn die Druckqualität nachlässt, kann die Düse teilweise durch Rückstände anderer Filamente verstopft sein. Das lässt sich schnell und einfach beheben – wir empfehlen regelmäßige Wartung und Reinigung für optimalen Fluss mit flexiblen Filamenten. Mehr Details in diesem Video: „Wartung und Reparatur des Hotends deines 3D-Druckers“.
Druckparameter
Die optimalen Parameter variieren je nach Druckermodell und Filaflex-Typ (60A, 70A, 82A, 95A, Foamy, SEBS …). Für beste Ergebnisse empfehlen wir unsere offizielle Druckanleitung mit detaillierten Einstellungen pro Material:
Häufige Probleme & Lösungen
Mehrere mögliche Ursachen:
- Düse verstopft: Rückstände anderer Filamente können die Düse teilweise blockieren. Durch Wartung/Reinigung lässt sich das schnell beheben. Regelmäßig durchführen, um bei flexiblen Filamenten optimalen Fluss sicherzustellen.
- Feuchtigkeit im Filament: Flexible Filamente sind hygroskopisch. Feuchte Spulen verhalten sich beim Druck auffällig und die Oberflächenqualität leidet.
- Zu hohe Geschwindigkeit: Flexible Filamente benötigen geringere Geschwindigkeiten. Versuche 15–20 mm/s.
- Falsche Temperatur: Innerhalb des empfohlenen Bereichs drucken (220–235 °C).
- Extruder-Einstellung: Anpressdruck für Flexible meist geringer als für harte Filamente.
Ein häufiges Bowden-Problem bei flexiblen Filamenten. Je nach Shore-Härte helfen:
- Filaflex 95A ‘Medium-Flex’: Universell druckbar; semirigid, daher guter Vorschub und weniger Verheddern/Blockaden im Rohr.
- Filaflex 82A ‘Original’: Mit Bowden möglich, aber PTFE-Rohr empfohlen, um Reibung zu reduzieren.
- Filaflex 70A ‘Ultra-Soft’ & 60A ‘Pro’: Nicht für Bowden geeignet; Direktextrusion empfohlen.
Wenn du sehr weiche Filamente mit einem Bowden-Drucker verwenden willst, erwäge die Umrüstung auf Direkt-Extrusion.
Wenn die Spule Feuchtigkeit aufgenommen hat, helfen z. B.:
- Filamenttrockner (spezialisierte Geräte)
- Dörrgerät für Lebensmittel (kostengünstige Alternative)
- Backofen (am zugänglichsten): Spule bei 50 °C, 3 h im Umluftmodus trocknen. Ofen vorheizen und Spule erst bei erreichter Temperatur einlegen.
Zur Vorbeugung: trocken lagern, idealerweise in verschlossenen Beuteln mit Silicagel.
Stringing ist bei flexiblen Materialien wegen ihrer viskoelastischen Eigenschaften verbreitet. Tipps:
- Temperatur senken – in 5-°C-Schritten bis zum Optimum.
- Retraktion anpassen – bei sehr weichen Typen oft deaktiviert; bei 82A/95A kleine Retraktionen (0,5–1 mm) mit moderater Geschwindigkeit testen.
- Reisegeschwindigkeit erhöhen – reduziert Tropfzeit.
- Kühlung verbessern – funktionierender Bauteillüfter ist wichtig.
- „Combing“/„Avoid crossing perimeters“ im Slicer aktivieren.
Je nach Drucker kann ein Kombinieren der Einstellungen nötig sein.
Filaflex haftet in der Regel sehr gut, dennoch können Probleme auftreten. Lösungen:
- Bett reinigen – staub- und fettfrei (z. B. mit Isopropanol).
- Bett nivellieren – korrekte Z-Höhe der ersten Schicht sicherstellen.
- Erste-Schicht-Geschwindigkeit – auf 10–15 mm/s reduzieren.
- Bett-Temperatur – optional 30–40 °C können helfen.
- Haftmittel – bei Teilen größer als 20×20×20 cm ggf. Haarspray/Lack verwenden.
Falls nötig: Brim oder Raft einsetzen, um die Kontaktfläche zu erhöhen.
Bei „All-Metal“-Hotends (z. B. Prusa i3 MK3S+) mit unzureichend polierter Innenfläche und schwacher Barrel-Kühlung treten häufig Förderprobleme bei sehr weichen Materialien auf: thermische Ausdehnung und hohe Adhäsion an der heißen Innenwand bremsen das Filament. Ergebnis: Reibungs-/Vorschubprobleme bei niedrigen Shore-Härtegraden.
Mögliche Gegenmaßnahmen:
- Härteren Filaflex-Typ verwenden (95A/82A)
- Hotend-Modifikation – bessere Übergangskühlung oder PTFE-Auskleidung
- Geschwindigkeit reduzieren
- Temperatur feinjustieren – um thermische Ausdehnung zu minimieren
Anwendungen & Einsatz
Dank seiner flexiblen und elastischen Eigenschaften ist Filaflex extrem vielseitig. Häufige Anwendungen:
- Orthopädische Einlegesohlen: Individuell je Nutzer; mit variabler Dichte (Infill) lassen sich Zonen mit unterschiedlichen Eigenschaften erzeugen.
- Prothesen & Orthesen: Flexible Komponenten für medizinische/assistive Geräte.
- Textile Accessoires: Flexible Teile für Kleidung und Accessoires.
- Cases & Schutz: Für Elektronik, Werkzeuge und andere Objekte mit Stoßschutzbedarf.
- Spielzeug & Gelenkfiguren: Bewegliche, widerstandsfähige Bauteile.
- Dichtungen & Dämpfer: Industrieanwendungen mit Fluidbeständigkeit und Dichtigkeit.
- Automotive-Komponenten: Flexible Innenraumteile.
- Individuelles Schuhwerk: Sohlen, funktionale und dekorative Elemente.
Die Vielseitigkeit ermöglicht nahezu jedes Objekt, das elastische bzw. flexible Eigenschaften benötigt.
Das hängt vom Einsatzzweck ab. Allgemeine Orientierung:
- Filaflex 60A ‘Pro’: Am flexibelsten/elastischsten – für maximale Dehnung, Dichtungen, Gummibänder, Stoßdämpfer etc.
- Filaflex 70A ‘Ultra-Soft’: Sehr gutes Verhältnis aus Elastizität und Druckbarkeit.
- Filaflex 82A ‘Original’: Gute Balance zwischen Flexibilität und Steifigkeit – z. B. Griffe, Räder, Schuhsohlen, industrielle Anwendungen mit etwas Flex, aber auch Strukturfestigkeit.
- Filaflex 95A ‘Medium-Flex’: Am steifsten – wenn höhere Maßhaltigkeit bei etwas Flex verlangt ist, z. B. „Living Hinges“, flexible Mechanikteile, lasttragende Bauteile mit Biegebedarf.
Unabhängig von der Shore-Härte lässt sich das mechanische Verhalten über den Infill-Prozentsatz gezielt einstellen.
Ein sehr populärer Einsatz. Grundprozess:
-
Empfohlene Software (Open Source möglich):
- Meshmixer
- Blender
- FreeCAD
- Fusion 360
- Fuß-Scan: Für maßgeschneiderte Einlagen empfiehlt sich ein 3D-Scan des Fußes.
- Design der Einlage: Konstruktion mit unterschiedlichen Stütz-/Komfortzonen je Bedarf.
- Variable Dichte: Unterschiedliche Infill-Prozentsätze in verschiedenen Bereichen erlauben weiche/härtere Zonen – mit demselben Filament.
- Filamentauswahl: Jede Filaflex-Variante ist geeignet; die gewünschte Endhärte entscheidet.
- Druckparameter: Empfohlene Parameter für Filaflex verwenden; Infill-Aufteilung besonders beachten.
So entstehen hochindividuelle Einlagen mit anwendungsoptimierten Eigenschaften.
Wir bieten auf Anfrage eine Konformitätserklärung, welche Filaflex-Produkte Rohstoffe gemäß EU/FDA nutzen. Außerdem erfüllen unsere Prozesse die Good Manufacturing Practices.
Die Zertifizierung des Endprodukts liegt jedoch – abhängig von Verarbeitung und Nutzung – beim Inverkehrbringer.
Für konkrete Anwendungen empfehlen wir, Muster unter realen Bedingungen zu testen und sich vor Einsatz mit den relevanten Behörden abzustimmen.
Ja. Filaflex ist hautverträglich, ungiftig und geruchsneutral. Es wird seit Langem z. B. für textile Teile, Accessoires, Einlagen und Prothesen mit Hautkontakt verwendet.
Intracutaner Einsatz ist nicht zulässig; für den Einsatz auf Wunden/Ulzera sind zuvor spezifische toxikologische Tests erforderlich.
Bei medizinischen/therapeutischen Anwendungen gilt: mit Fachpersonal abstimmen und nötige Prüfungen durchführen.
Für das Verkleben gedruckter Filaflex-Teile empfehlen wir Klebstoffe für TPU/TPE. Bewährte Optionen:
- Polyurethan-Kleber – sehr gute Haftung auf flexiblen Materialien.
- Cyanacrylat („Sekundenkleber“) für flexible Kunststoffe – spezielle Formulierungen für dauerhafte Verbindungen.
- Silikon-Kleber – wenn die Klebestelle flexibel bleiben soll.
- Flexible Epoxide – sehr feste Verbindungen mit Restflexibilität.
Vorab an einer kleinen Stelle testen, um Kompatibilität und Festigkeit mit deinem konkreten Filament sicherzustellen.
Zum Polieren empfehlen wir sehr vorsichtiges Arbeiten mit einem Dremel und anschließend etwas Wärme mit einem Föhn. Aceton-Dampf-Glätten (wie bei ABS) funktioniert bei Filaflex nicht.
Weitere Tipps für besseres Finish:
- Druckparameter anpassen – geringere Geschwindigkeit, Temperatur feinjustieren.
- Feinschliff – sehr feines Schleifpapier (≥ 600er) mit Vorsicht.
- Kontrollierte Wärmeeinwirkung – moderat und gleichmäßig, mit ausreichendem Abstand.
- Beschichtungen – spezielle TPU-Coatings können Optik und Haptik verbessern.
Beachte: Flexible Materialien haben finish-bedingt Grenzen im Vergleich zu harten Filamenten.
Nachhaltigkeit & Umwelt
Nein, Filaflex ist nicht biologisch abbaubar, aber recycelbar. Vollständig aus Filaflex gedruckte Teile können wieder eingeschmolzen und zu neuem Filaflex-Filament verarbeitet werden. Für recyceltes, flexibles Filament empfehlen wir Reciflex (TPU, 100 % recycelt).
Mehrere Wege:
- Heim-Recycling – mit passender Ausstattung (Shredder/Extruder) Teile zerkleinern und neu extrudieren (TPU-Eigenschaften beachten).
- Filament-Recyclingprogramme – lokale Initiativen/Anbieter, die 3D-Druckteile (TPU) sammeln.
- Kreative Wiederverwendung – vor dem Recycling prüfen, ob Teile anderweitig nutzbar sind.
Für effektives Recycling: Teile sauber und frei von Klebern, Farben oder Fremdmaterialien halten.
Reciflex ist unser flexibles Filament aus 100 % recyceltem TPU – für Nutzer:innen, die nachhaltigere Optionen suchen. Unterschiede/Highlights:
- Materialursprung – Reciflex: recyceltes TPU; Filaflex: Neuware.
- Nachhaltigkeit – geringere Umweltlast durch Wiederverwertung.
- Mechanik – Reciflex bleibt flexibel/elastisch, kann aber chargenbedingt leicht variieren.
- Anwendungen – für die meisten Filaflex-Einsätze geeignet; Fokus auf Nachhaltigkeit.
- Druckparameter – ähnlich Filaflex; ggf. kleine Anpassungen je Drucker.
Reciflex unterstreicht unser Bekenntnis zur Kreislaufwirtschaft und zu geringerem Fußabdruck im 3D-Druck.
Relevante Aspekte:
- Langlebigkeit – sehr haltbare Teile mit langer Lebensdauer reduzieren Ersatzbedarf und Ressourcenverbrauch.
- Recyclingfähigkeit – im Gegensatz zu manchen „biologisch abbaubaren“ Filamenten, die nicht leicht recycelbar sind, lässt sich Filaflex mehrfach wiederverwenden.
- Energieeffizienz – relativ niedrige Drucktemperatur (190–220 °C) gegenüber manch technischem Filament kann Energie sparen.
- Emissionen beim Druck – sehr geringe Emissionen und Gerüche im Vergleich zu z. B. ABS.
Auch ohne biologische Abbaubarkeit sind Recyclingfähigkeit und Lebensdauer ein Plus in der Ökobilanz.
Wir sind in allen Bereichen auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Beispiele:
- Prozessoptimierung – weniger Energieverbrauch, minimale Abfälle.
- Internes Recycling – Produktionsreste fließen in Reciflex ein.
- Nachhaltige Verpackungen – recycelte/recycelbare Materialien, wo möglich.
- F&E – Entwicklung nachhaltigerer Filamente ohne Qualitätsverlust.
- Logistik-Effizienz – optimierte Routen zur Senkung des CO₂-Fußabdrucks.
Ziel: Branchenführerschaft in Qualität, Innovation und nachhaltigen Praktiken.
Gut für Umwelt und Budget – Strategien:
- Designoptimierung – Stützmaterial minimieren.
- Parameter präzise einstellen – Fehldrucke und Materialverschwendung vermeiden.
- Prototypen im kleineren Maßstab – große Teile erst nach Verifikation drucken.
- Fehldrucke wiederverwenden – für Recycling oder kleinere Projekte aufheben.
- Gute Druckerwartung – weniger Fehler, weniger Abfall.
- Korrekte Lagerung – Feuchtigkeitsaufnahme vermeiden.
So steigerst du Nachhaltigkeit und Wertschöpfung deiner Filaflex-Projekte.
Vergleich mit anderen Filamenten
Wesentliche Unterschiede:
- Qualität & Konstanz – strenge Toleranzen, gleichmäßige Mechanik für vorhersehbare, zuverlässige Drucke.
- Große Härte-Auswahl – 60A, 70A, 82A, 95A; viele Wettbewerber bieten weniger Varianten.
- Elastische Rückstellung – exzellente Formrückkehr nach Dehnung/Kompression, oft besser als andere TPU.
- Abriebfestigkeit – hohe Verschleißbeständigkeit für langlebige Anwendungen.
- Druckfreundlichkeit – optimiert zur Minimierung typischer Flex-Probleme (Stringing, Verstopfungen).
- Chemische Beständigkeit – sehr gut gegen Öle, Fette und viele Lösungsmittel.
Damit ist Filaflex die bevorzugte Wahl für professionelle Anwendungen mit hohen Anforderungen.
Empfehlenswert, wenn …
- Flexibilität/Elastizität erforderlich ist – Teile müssen sich biegen, dehnen, komprimieren.
- Stoßdämpfung gebraucht wird – z. B. Vibrations-/Schlagabsorption.
- Griffigkeit gefragt ist – Griffe/Oberflächen mit mehr Reibung und angenehmer Haptik.
- Dichtigkeit verlangt ist – Dichtungen, die sich an Oberflächen anschmiegen.
- Hautkontakt vorgesehen ist – angenehmere Haptik als harte Kunststoffe.
- Ermüdungsbeständigkeit relevant ist – wiederholtes Biegen ohne Bruch.
- Chemische Beständigkeit benötigt wird – Filaflex ist teils resistenter als starre Alternativen.
Starre Filamente bleiben besser für sehr hohe Steifigkeit, exakte Maßhaltigkeit oder hohe Temperaturbeständigkeit.
Obwohl Filaflex auf TPU basiert, bietet es gegenüber generischen TPU-Filamenten Vorteile:
- Spezielle Formulierung – jahrelang für 3D-Druck optimiert; viele generische TPUs sind lediglich angepasste Industrie-Materialien.
- Chargenkonstanz – strenge QC für reproduzierbare Eigenschaften zwischen Losen.
- Engere Toleranzen – z. B. ± 0,03 mm Durchmesser, stabilerer Vorschub, weniger Extrusionsprobleme.
- Geringere Hygroskopie – einfacher zu lagern, bessere Druckqualität.
- Ausgewogenes Eigenschaftsprofil – Elastizität, Festigkeit und Druckbarkeit im Verbund optimiert.
- Spezialisierter Support – Best-Practices und Problemlösungen aus erster Hand.
Für professionelle, konsistente Ergebnisse ist Filaflex oft die überlegene Wahl.
Ja, mit einigen Punkten zur Beachtung:
- Drucker-Voraussetzungen – Mehrfachextruder oder Filamentwechsel-System nötig.
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Materialhaftung – gute Haftung zu PLA, PETG, ABS; Festigkeit variiert. Tipps:
- Ausreichend Kontaktfläche zwischen den Materialien
- Mechanische Verhakungen/Interlocks einplanen
- Temperaturen so wählen, dass die Verbindungslagen gut verschmelzen
- Design – unterschiedliche Schrumpf-/Ausdehnungsraten berücksichtigen.
- Parameter – jedes Material braucht seine optimalen Einstellungen.
-
Beliebte Kombinationen:
- Filaflex + PLA – starre Teile mit flexiblen Zonen/Griffen
- Filaflex + PETG – chemische Beständigkeit + Flex
- Filaflex + TPU verschiedener Härten – Flex-Gradienten in einem Teil
So lassen sich Misch-Eigenschaften (z. B. starre Struktur + flexible Gelenke) elegant realisieren.
Mehrere Schlüsselpunkte:
- Klare Härteangaben – explizite Shore-Werte (60A, 70A, 82A, 95A) statt vager Beschreibungen.
- Fokus & Expertise – Recreus ist seit 2013 auf Flexible spezialisiert.
- Mechanik – ausgewogenes Verhältnis von Elastizität, Zugfestigkeit und Bruchdehnung.
- Druckverhalten – auf geringe Stringing-Neigung und weniger Verstopfungen optimiert.
- Maßhaltigkeit – geringere Verformung/Schrumpfung nach dem Druck.
- Konstanz über Farben hinweg – gleiche Mechanik je Typ, unabhängig von Pigmenten.
Das macht Filaflex besonders plan- und prozesssicher – ideal für Projekte mit hohen Qualitätsanforderungen.
3D-Druck mit Filaflex bringt zahlreiche Pluspunkte gegenüber klassischen Verfahren:
- Individualisierung ohne Formen – keine teuren Werkzeuge, wirtschaftlich auch bei Kleinserien.
- Komplexe Geometrien – innenliegende Strukturen/Kanäle realisierbar.
- Rapid Prototyping – schnelle Iterationen, verkürzte Entwicklungszeiten.
- On-Demand-Produktion – geringere Lagerhaltung, Produktion bei Bedarf.
- Variable Dichte – unterschiedliche Zonen innerhalb eines Teils.
- Weniger Materialabfall – additive statt subtraktiver Fertigung.
- Zugänglichkeit – auch für kleine Unternehmen/Maker erschwinglich.
Für Großserien oder sehr spezifische Eigenschaften bleiben klassische Verfahren (z. B. Spritzguss) teils effizienter. Filaflex glänzt besonders bei Individualisierung, Prototyping und kleinen Stückzahlen.
Neues & Zukunft von Filaflex
Wir forschen kontinuierlich an neuen Formulierungen und Technologien, um Filaflex zu verbessern und das Portfolio zu erweitern. Fokusfelder:
- Neue Härten & Eigenschaften – z. B. höhere Abriebfestigkeit, besseres Hochtemperatur-Verhalten.
- Druckverbesserungen – noch stabilere Parameter/Prozesse.
- Mehr Drucker-Kompatibilität – Zusammenarbeit mit Herstellern.
- Spezifische Anwendungen – Lösungen für Automotive, Luftfahrt, Medizin u. a.
- Nachhaltigkeit & Recycling – recycelte Filamente, weniger Produktionsabfall.
Hast du Vorschläge oder Wünsche? Teile sie gern mit uns.
Empfehlungen:
- Newsletter abonnieren – News, Tutorials, Tipps.
- Social Media folgen – Twitter, Instagram, Facebook.
- Blog besuchen – Beiträge rund um 3D-Druck, Filaflex, Technik.
- Community – Foren/Gruppen für Austausch und Projekte.
So nutzt du Filaflex immer auf dem neuesten Stand.
Kontakt & Support
Mehrere Wege:
- E-Mail: info@recreus.com
- Kontaktformular: https://recreus.com/es/contacto
- Telefon: +34 865 675 216 (Mo–Fr, 9:00–18:00 CET)
- Social Media: Twitter, Facebook, Instagram
Unser Team besteht aus 3D-Druck- und Filaflex-Expert:innen und hilft dir gern weiter.
Unsere Empfehlungen:
- Recreus-Blog: Artikel, Tutorials, Case Studies – https://recreus.com/es/blog
- YouTube-Kanal: Video-Tutorials, Tipps, Demos – https://www.youtube.com/c/Recreus3D
- Druck-Guides: Detaillierte Leitfäden auf unserer Website.
- Community: Aktiver Austausch mit anderen Filaflex-Nutzer:innen.
- 3D-Modelle: Eine Auswahl kostenloser, für Filaflex optimierter Modelle.
So holst du das Maximum aus Filaflex, unabhängig von deinem Erfahrungsstand.
Ja, wir unterstützen dich individuell bei konkreten Problemen mit Filaflex. Unser Team hilft u. a. bei:
- Fehlerdiagnose – Ursachenfindung (Verstopfung, Stringing, Unterextrusion usw.).
- Konfigurationsempfehlungen – optimale Parameter für deinen Drucker und die genutzte Filaflex-Härte.
- Hardware-Kompatibilität – Eignung deines Druckers bzw. sinnvolle Modifikationen.
- Modell-Optimierung – Design-Tipps für flexible Filamente.
- Erweiterte Fehlersuche – Hilfe bei komplexen Fällen.
Für schnelle Hilfe: möglichst viele Details schicken (Drucker, Filaflex-Typ, Settings, Fotos etc.).
Verfügbare Kanäle:
- Offizieller Onlineshop: https://recreus.com – komplette Produktpalette, internationaler Versand.
- Autorisierte Händler: Netzwerk in vielen Ländern; nächstgelegenen Händler findest du auf unserer Website.
- Fachhändler: Zahlreiche stationäre/online 3D-Druck-Shops.
- Marktplätze: z. B. Amazon – bitte sicherstellen, dass Verkäufer Recreus oder autorisiert ist.
Nur Originalprodukte garantieren die typischen Filaflex-Eigenschaften und schützen deinen Drucker vor Schäden durch Fakes.
Ja – gerade für professionelle/technische Anwendungen sind Tests oft entscheidend. Daher bieten wir:
- Muster für Profis: Für Unternehmen/Profis, die Filaflex für ein konkretes Projekt evaluieren, stellen wir eine 50-g-Probe zur Verfügung. Die Probe ist kostenlos – lediglich die Versandkosten werden berechnet. Wende dich einfach an unser Vertriebsteam.
- Test-Kits: In regelmäßigen Abständen kleine Kits mit mehreren Filaflex-Härtegraden.
- Messen & Events: Dort gibt es häufig Muster und Live-Demos.
Auf unserer Website findest du die aktuell verfügbaren Musteroptionen – oder kontaktiere uns direkt.
Wir möchten Probleme kennen, um dir zu helfen und besser zu werden. So gehst du vor:
- Kontakt aufnehmen – per E-Mail, Telefon oder Kontaktformular.
- Produktdetails angeben – Typ, Farbe, Durchmesser, Chargennummer (falls vorhanden), Kaufdatum.
- Problem beschreiben – möglichst detailliert; Fotos/Videos helfen sehr.
- Deine Druckkonfiguration – Drucker, Einstellungen, relevante Faktoren.
- Kaufbeleg – für Garantieanliegen hilfreich.
Wir antworten so schnell wie möglich und finden eine zufriedenstellende Lösung. Deine Zufriedenheit hat Priorität.